[Doppeldruck, Abklatsch & Co]


Druck auf Gummiseite



Druck auf Gummiseite: Der gummierte Druckbogen wird verkehrt herum eingelegt und der Druck geschieht auf die Gummiseite. Das Druckbild ist in diesem Falle seitenrichtig.

Definition (Auszug aus dem Anhang zur Prüfordung des BPP:) Rückseitiger Druck entsteht sowohl durch sparsamkeitsbedingte nochmalige Verwendung zu schwach bedruckter Bogen (z. B. Österreich, Ausgabe 1850) als auch nach beidseitiger Verwendung eines frisch bedruckten Vorlaufbogens, der mit der bedruckten Seite nach unten nochmals verwendet wurde und dabei einen Teil der Farbe an den Gegendruckzylinder abgab. Bei rückseitigem Druck erscheint das Markenbild auf der Rückseite in der Regel nur schwach, jedoch in der normalen Stellung.“



[Erläuterungen]







Felzmann 122. Auktion 2008: Los Nr. 5067: 6 Pfg Köpfe postfrisch, beidseitig in Originalfarbe bedruckt, Befund Schönherr BPP " ...ist als Makulatur einzustufen, ...Originalgummi, schrägen Bruch, kein Signum"







02.01.2012 216 DG (Druck auf die Gummiseite) und 216 BD (Blinddruck) mehr













Auktionshaus Jennes & Kluettermann, Auktion August 2008. Los Nr. 4284: Kuriosum, 60 Pfg. Unterrandstück mit rückseitigem Druck der 24 Pfg. auf der Gummiseite, Liebhaberstück und mögl. Unikat © 2008 Auktionshaus Jennes & Kluettermann, Auktion August 2008.




Kommentar von Peter Schultz: meine "Grundskepsis" zu diesem Kuriosum bleibt stark ausgeprägt.Der 60er-Bogen müßte ja nach dem Druck noch einmal zum Druck der 24er eingelegt worden sein. Entweder waren die Drucker abgelenkt oder hatten zuviel getrunken!??? Ein bekannter BPP-Prüfer geht davon aus, dass jemand schon frühzeitig Klischees entwendet hat, analog zu den Bordüren.

















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