Ausgabe Präsident Wilhelm Pieck


Lit: Peter Fischer: Aus Sondermarken wurden Dauermarken CJ17 (1999) p8-13 mit Aktenkopien!





gesamt

p2 Type I

p2 Type II

p3 Type II

z Type II

v Type II

12

FF1

209

8

37

76

78

-


FF3

15

1

-

14

-

-


FF4

100

38

42

3

-

-


FF2

105

-


-

-

alle


FF6 Verfärbung von FF1?

3

-

-

-

3

-


FF7 Verfärbung

1

-

-

-

-

-









24

FF1

168

-

-

53


102


FF2

137

1

-

-

-

136


FF3

113

78

35

-

-

-


FF4

87

8

-

52

-

-


FF5

41

-

6

35




FF6

7

1

-

6

-

-









1 DM

FF1 (ba Paul)

190

-

-

alle

-

-


FF2 (a Paul)

95

alle

-

-

-

-


FF3 (bc Paul)

108

-

-

alle

-

-


FF3b (bb Schönherr)

11

-

-

alle

-

-


FF4 (bb Paul)

34

-

-

21

12

-


FF5 (a)

15

alle

-

-

-

-









2 DM

FF2

bb

Mayer

Paul





FF3

a

Mayer






FF4

ba

Mayer

Paul





FF5

ca

Mayer

Paul

Schönherr




FF6

cb

Mayer

Paul

Schönherr




Wertstufe 12 Pf.



gesamt

p2 Type I

p2 Type II

p3 Type II

z Type II

v Type II

12

FF1

209

8

37

76

78

-


FF3

15

-


alle

-

-


FF4

100

38

42

3

-

-


FF2

105

-


-

-

alle


FF6 Verfärbung von FF1?

3

-

-

-

3

-


FF7 Verfärbung

1

-

-

-

-

-

Farben

Bei der Wertstufe 12 Pfg. lassen sich 4 Forschungsfarben unterscheiden. FF1, 3 und 4 bei MiNr. 251 und 323 und FF2, 3 und 4 bei MiNr. 323. Alle Forschungsfarben haben einen glockenförmigen Kurvenverlauf.

FF1, 3 und 4 sind im ersten Maximum nicht trennbar, es befindet sich zwischen 452 und 463 nm, wobei FF3 tendenziell niedriger, FF4 höher und FF1 dazwischen liegt.

FF2 hat ein erstes Maximum zwischen 468 und 473 nm,

Alle FF haben einen ausgesprochen diagonalen Verlauf in der Kurvenstatistik.

Im Abschwung bilden alle Kurven ein Tief, das bei FF1, 3 und 4 deutlich später, zwischen 609 und 650 nm passiert wird, bei FF2 zwischen 587 und 615 nm. Auch das Tief ist ausgesprochen diagonal. Durch die unterschiedliche Lage der Hochs und Tiefs bilden sich zwei sauber trennbare Gruppen, die auch in den Punktdiagrammen ohne Überlappungen gut trennbar sind.

Obwohl FF1, 3 und 4 eine gemeinsame Wolke in den Punktdiagrammen bilden, gibt es Möglichkeiten, diese sauber zu trennen. FF1 und 4 haben bei 540 nm einen ausgeprägten Wendepunkt, FF3 nicht. Damit kann man FF3 sicher abtrennen.

Abweichende Kurvenverläufe mit einem ausgeprägten Buckel im Abhang (FF6) bzw. einem zweiten Maximum bei 660 nm (FF7) sind wahrscheinlich auf Verfärbungen zurückzuführen und sind noch nicht ausreichend belegt.

Eine saubere Trennung unterschiedlicher Varianten von FF1 (1a, 1b und 1c) erscheint angesichts des diagonalen Verlaufs der Maxima und daraus resultierend auch der Wolken in den Punktdiagrammen unmöglich. Eine auf Farbunterschieden basierende Katalogisierung bei MiNr. 251 erscheint sehr problematisch.

Papiere

Es lassen sich mit Wz. 3 zwei Papiergruppen unterscheiden, aber nicht in jedem Fall sicher trennen: p2 (durchscheinend) und p3 (nicht durchscheinend) (Burkhardt & Podien 2010), mit Wz. 2 z (gewöhnliches Papier) und v (mit Kreideaufstrich), letztere in 2 Varianten mit dünnerem und dickerem Aufstrich .

Typen

Die von Knackfuss 2008 beschriebenen Typen lassen sich sicher trennen. Das Kriterium „Nasenschraffur links durchgehend“ ist in einigen Fällen von Type 2 undeutlich und kann zu Unsicherheiten führen. Die dicke Schrift kann in diesen Fällen aber immer sicher erkannt werden, sodass keine Problemfälle bestehen. Type 1 gibt es nur auf dem früheren Papier p2. Type 2 kommt auf allen Papieren danach vor.




Type I

Type II

1

Schrift

dünn

dick (variabel)

2

Nasenschraffur links

unterbrochen

1x durchgehend

3

unterste Linie Unterlid links

3 Punkte

durchgehend

4

zweite Linie Unterlid links

unterbrochen

durchgehend


Punkt neben Augenbraue links

ja

nein


Type 1



Type 2


Fazit


Die Grenzen zwischen den Papieren p1 und p2 sind zu ungenau, sodass eine Katalogisierung von Papierarten nicht angeraten ist.

Typenunterschiede sind gut erkennbar und können befürwortet werden.






01.06.2011 24 Pf. b-Farbe, Type I auf dünnem Papier mehr




Peter Fischer: Wo kommen die Löcher in DDR-Briefmarken her? Zwei Antworten auf eine Frage CJ 8/1997, Seite 14-20

Peter Fischer: Wo kommen die Löcher in DDR-Briefmarken her? Ein notwendiger 2. Teil der Betrachtung CJ 10/1997, Seite 15-18

Günter Beer: Die "wertstofferhaltende" Verwendung der Ganzsache P41c CJ 23/2001, Seite 19-22

Peter Fischer: Stanzlöcher einer Wilhelm-Pieck-Marke, in: DBZ/se 23/2004, Seite 15

Peter Fischer: Stanzlöcher prüfbar? (MiNr. 251), in BMS 1/2005, Seite 10; in DBR 1/2005, Seite 7; in: philatelie 1/2005, Seite 77

Siegfried Paul: MiNr.251 dreimal durchlocht (durchstanzt) auf Brief in: CJ 35/2004, Seite 35

Siegfried Paul: Bogenmaterial mit Durchlochungen in: CJ36/2004, Seite 37-38, in: DBR 10/2004, Seite 12




19.01.2017 Pieck auf Kartonpapier vermessen mehr




: Druckvarianten MiNr. 251

Pieck 12 Farben Maxima

Pieck 12 Farben Bilder

Pieck 12 Farben Stempeldaten

Pieck 12 Farben Kurvenverlauf

Pieck Typen Neudefinition




Gerhard's Grüne


255 Ur








DDR 324 [Index] [Typen] [Stempeldaten] [324vb: Die karminrote UV-Variante]


324 Kartonpapier





323v Druckbild


251 in Rot, mehr





254 bb U


255 Ur unverkauft





Papiere Pieck I


Pieck halbe Marke fehlt





323, 324 Lo


324 vaYI Blindzähnung





253bc Ur


Wie häufig ist 342 b?





Vignette 324


hoher Zuschlag neue Type RL 14?





18.12.2017 Neue Farbe bei Pieck: FF7


Pieck mit 3 Stanzlöchern verkauft mehr








07.12.2017 Messergebnisse Pieck 253 mehr


Bogentasche Pieck verkauft mehr





04.12.2017 neue Farbe bei Pieck? mehr


05.05.2017 Vorlagekarton Pieck mehr





19.01.2017 Pieck auf Kartonpapier vermessen mehr


08.11.2016 DZ-Rarität bei Pieck... mehr





Pieck 251 Farben index

Erläuterungen: Es wurden 1885 Marken von MiNr. 251 typensortiert, farbvermessen und in bis zu 11 Gruppen entsprechend dem ersten Maximum der Kurve (451 Nm bis 461 Nm) sowie bis zu 8 Gruppen entsprechend der Helligkeit L im L/C/h Farbraum (26-27% bis 40-41%) eingeordnet. Sämtliche Marken wurden mit 2400 dpi gescannt und es wurden Ausschnittsbilder des Mittelgesichts links (bildbezogen) und der Schrift angefertigt und in einer Bildergalerie veröffentlicht. Erste Ergebnisse der typenbezogenen Untersuchung siehe hier.

Außerdem wurden die aus dieser Untersuchung gewinnbaren Stempeldaten farb- und helligkeitsbezogen erfasst. Ergebnisse siehe hier.

An dieser Stelle erfolgt eine übersichtliche Darstellung der Farben. Es wurde aus jeder Gruppe (Gesamtzahl mit Abbildung aller Marken siehe hier) eine Beispielmarke aufgesteckt, um einen schnellen Vergleich aller gefundenen Farbvarianten zu ermöglichen. Die Marken wurden nicht nach Papieren aufgeteilt, weil die Papiergrenzen nicht sauber genug trennbar sind . In der Übersicht sieht man die Marken beider Typen, daneben die Marken jeweils nur einer Type. Alle Vorschaubilder sind verlinkt mit der Darstellung des Marken in einem 600 dpi-Scan. Die Scans dieser Ausarbeitung wurden nicht farbbezogen nachbearbeitet (Kontrast, Helligkeit, Schärfe, Sättigung, Farbbalance unverändert wie gescannt). Alle Marken wurden mit einer identischen Einstellung gescannt.

[Type I][Type II]


Diskussion zu Typen bei Pieck DDR 251 mehr






25.12.14 In Dessau DDR-Rarität ersten Ranges: Beschreibung: Pieck - 5 DM mehr


23.02.2011 von Gerhard Horn: Type I, dünnes Papier p2, unter UV dunkel wie b, Farbe wie c. mehr





04.02.2011 Die Arbeit an Pieck geht voran. mehr




DDR: 252II° geprüft 130,00, nicht verkauft: zwei ungeprüfte für 80 bzw. 100 Ausruf. 252bI° geprüft Mayer kam bei einem Ausruf von 130,00 auf 280,00; 254I blieb bei 100 Euro liegen (wurde im Nachverkauf von einem Leser dieser Zeilen dann doch noch geschnappt!), 254II erzielte 20,00, der PF 322 I (noch nicht im Katalog) kam auf 32,00**







09.12.2010 Die Rote Pieck 12? mehr






















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